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In der PR sagt man, man könne nicht „nicht kommunizieren“. Das Handeln und Auftreten des Unternehmens und der der öffentlich sichtbaren Personen spricht für sich selbst. Analog dazu ist es mit der Contentstrategie. Ob Sie es wollen oder nicht: jedes Unternehmen hat eine Contentstrategie. Vielleicht ist diese eher aus Gewohnheiten, Zufall und Pragmatismus entstanden. Auch dann, wenn ein Unternehmen nichts dafür unternimmt, Fachwissen aus dem Unternehmen für das Marketing zu verwenden, ist das eine Strategie. Auch Unternehmen, die eher unkoordiniert vorgehen, haben eine Form der Contentstrategie. Dabei hat jedes Unternehmen eine Unmenge an Branchenexpertise, Erfahrung aus Kundenprojekten. Die Verantwortlichen entscheiden sich, dieses Wissen gezielt in öffentlichen eigenen Kanälen zur Kundenakquise zu nutzen – oder auch nicht.

Man kann nicht „keine Contentstrategie“ haben

Jedes Unternehmen hat das Verständnis für die Herausforderungen der Kunden und eine Vielzahl an Lösungsansätzen. Irgendwo im Haus. Eine Contentstrategie besteht nicht nur daraus, Themen zu sammeln oder einige externe Kanäle zu betreiben. Ein Blog oder ein Twitterkanal ist noch keine Strategie. Auch ein interner Publikationskalender ist zunächst nur ein Plan, aber keine Strategie.

Eine gezielte Contentstrategie hilft dabei, messbare Ziele vor Augen zu haben, das Wissen im Unternehmen zu kanalisieren und für Kunden und das Marketing nutzbar zu machen. Die laufenden Maßnahmen müssen zudem ständig überprüft und evaluiert werden.

Verantwortliche sollten wissen, was „da draußen“ an Informationen gewünscht ist und diese Infos strukturiert und organisiert an die Zielgruppe bringen. Eine Contentstrategie hilft dabei, Ressourcen effizient und gezielt einzusetzen. Sie gibt die Methodik vor, wie aus Ideen Themen und aus Themen begeisternde Contentstücke werden. Denn wir wollen als der lösungsorientierte Partner wahrgenommen werden. Als diejenigen, die sich auskennen und die Probleme der Branche exakt verstanden haben.

Contentstrategien müssen nicht komplex sein

Eine Contentstrategie zu haben, bedeutet nicht zwingend, dass alle Unternehmen eine umfassende, langfristige und teure 360-Grad-Strategie aufsetzen müssen. Stattdessen kann es bereits reichen, Ziele zu definieren, die Maßnahmen darauf zu fokussieren und Ressourcen effektiv einzusetzen. Dazu kann eine Portfolioplanung gehören: ein Überblick über bereits vorhandene Themen und Content-Assets. Die Strategie hilft dabei, diese vorhandenen Assets richtig einzusetzen.

Dies schafft die Struktur und Grundlage für Broschüren, Webseite, Social Media, Marketingkampagnen und zugehörige Collaterals.

Contentstrategie-Basics

Wie können Sie damit beginnen, eine Contentstrategie aufzubauen? Ein möglicher Schritt: zunächst die Produkte und Services im Unternehmen zusammen mit allgemeinen Branchenthemen und konkreten Kundensorgen in Themenbereiche clustern. Dies kann die Basis für Kommunikation, Social Media und die Webseite werden.

Post Author: Patrick Woods

Ich bin der Gründer von Content Marketing Consulting und helfe B2B-Unternehmen seit 2015 bei Content Marketing und Kommunikation. Mein Spezialgebiet ist kundenzentrierte Kommunikation. Ich unterstütze Untenehmen dabei, Kanäle, Inhalte und Botschaften aufzusetzen, die das Interesse potenzieller Kunden wecken. Mein Hintergrund ist im Journalismus, Social Media und PR.

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